Musisches Gymnasium

Berichte

Weichenstellung für Erweiterungsbau

Die geplante Erweiterung des Camerloher-Gymnasiums hat eine weitere wichtige Hürde überwunden. Den Realisierungs-Wettbewerb gewann der Nürnberger Architekt Professor Michael Stößlein zusammen mit dem Landschaftsarchitekten Edagr Tautorat. Die Preisverleihung fand am Dienstag, 1. Dezember 2009, im Marstall des Landratsamtes Freising statt. Damit können die Planung und die Umsetzung in ihre konkrete Phase gehen. Wann genau der Baubeginn sein wird, ist noch unklar. Realistisch scheint das Frühjahr 2011 zu sein.

Die Überlegungen, das Camerloher-Gymnasium mit einer Pausenhalle zu erweitern, reichen schon viele Jahre zurück. Die Planungen wurden aber immer wieder aufgeschoben. In diesem Jahr hat sich der Landkreis Freising entschlossen, einen Architektenwettbewerb auszuschreiben, an dem sich insgesamt 23 Architekturbüros beteiligt hatten. Der Preisgerichtsvorsitzende Bernhard Peck bezeichnete den Wettbewerb als eine „sehr große Herausforderung“ für die Architekten. Denn an den Bestand des Gymnasiums müssen sich Aula, die nicht nur als Pausenhalle genutzt werden soll, sondern vor allem auch für die vielen Konzerte eines musischen Gymnasiums tauglich sein muss, Mensa, Bibliothek, Schülerarbeitsräume, Musiksäle und eine Sporthalle einfügen lassen. Landrat Michael Schwaiger und Jury Vorsitzender Bernhard Peck zeigten sich überrascht, dass sehr viele gute Entwürfe von den Architekten eingegangen waren. Am Ende setzte sich der Entwurf des Nürnberger Architekten Professor Michael Stößlein und des Landschaftsarchitekten Edgar Tautorat durch. Schulleiterin Ulrika Duetsch freute sich sehr darüber, da dieser Entwurf sich am besten den Vorstellungen eines musischen Gymnasiums angenähert habe. Überzeugt hat die Jury, dass dem Nürnberger Architekturbüro als einzigem gelungen war, so unterschiedliche Elemente in einem Komplex unterzubringen. Der Entwurf sei kompakt, ohne massig zu wirken, merkte Jury-Vorsitzender Bernhard Peck an. Insgesamt wurden vier Preise vergeben und drei weitere Modelle wurden angekauft. Bernhard Peck erläuterte, dass zwischen den vier Preisträgern nur ganz winzige Qualitätsunterschied festzustellen seien.

Das Preisgericht sprach die Empfehlung aus, den Entwurf von Michael Stößlein zu realisieren. Allerdings ist es auch möglich, dass der Landkreis Freising als Bauherr einen der drei anderen Preisträger auswählen kann. Die Entscheidung wird in den nächsten Wochen fallen. sp